Donauradweg

Unter www.rad-reise-service.de/tour366.html gibt es eine detaillierte Beschreibung des DONAU-RADWEGS mit Streckenplan, Hinweisen für den Kauf von Kartenmaterial, Empfehlungen für fahrradfreundliche Übernachtungsbetriebe und Pauschalangebote von renommierten Radreise-Veranstaltern.

Kurzbeschreibung Donauradweg:

Längs der Donau liegt der beliebte Donauradweg. Von Deutschland aus kann man ihm über Österreich weiter bis nach Ungarn folgen. Abwechslungsreich und in vielen Abschnitten auch malerisch ist der Donau-Fahrradweg, der sie vom Quellgebiet im Schwarzwald über Passau und Linz bis hin zur Grein und schließlich zum Schwarzen Meer führt.

Zusammen mit der Wolga, mit 3534 km der längste Fluss Europas, ist die Donau nicht nur einer der gewaltigsten Flüsse Europas, sondern auch die größte Süßwasserquelle des Kontinentes. 2888 Kilometern ab der Quelle in Breg, plus 2845 Kilometern ab dem Zusammenfluss Brigach, Breg und Donauquelle in Donaueschingen, tragen dazu bei.

Die Strecke zwischen der Quelle in Donaueschingen und der Hohenzollernstadt Sigmaringen, wird dominiert von ausgedehnten hohen Felswänden und darauf einer stattlichen Anzahl weithin berühmter Burgruinen. Angekommen in Bayern wird die Donau ruhiger und breiter. Der beliebte Fahrradweg ist gesäumt von historischen Orten, die nahe des Flussufers zu finden sind. Ob der höchste Kirchturm der Welt in Ulm, die alte Festung- und moderne Autostadt Ingoldstadt, das bei Pilgern und Bierfreunden berühmte Kloster Weltenburg oder die UNESCO-Welterbestadt Regensburg: Sie alle sind am Donauradweg zu finden. Der Streckenabschnitt des Donauradweg von Donaueschingen nach Budapest beträgt 1400 km und ist fast durchgehend gut ausgeschildert. Wer diese Abschnitt an einem Stück befahren will sollte mindestens 3 Wochen Zeit dafür einplanen.

Dass die Donau ganz besonders in Österreich attraktiv sein soll, bekräftigt schon die berühmte Strauß-Melodie von der schönen „blauen Donau“. Daher findet man ausnehmend viele Radtouristen auf der Strecke Passau – Wien. Aber sie können sich ebenso auf die Kulturhauptstadt Linz, die wildromantische Schlögener Schlinge, die Wachau und den Nibelungengau freuen. Auch hier finden sich Burganlagen und Klöster, die oberhalb von sonnigen Weinbergen und hübschen Dörfchen gelegen sind. Nach dem ebenen Tullnerfeld kommt schon die Weltstadt Wien. Hier empfiehlt es sich mehrere Tage Aufenthalt einzuplanen, um die ganze kulturelle Vielfalt und Schönheit dieser besonderen Stadt zu erfahren.

Urwüchsiger und pittoresker wird es dann nochmal auf der abschließenden Strecke des Donau-Radwegs. Dieser Abschnitt führt von der Slowakei nach Ungarn und Rumänien. In den weiten Auen finden sich zur richtigen Jahreszeit noch herrliche Kornblumen- und Mohnfelder alter Zeit. Bauerndörfer wechseln sich ab mit kleinen Städtchen und Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei lädt zum Verweilen ein. Das kulturelle Highlight jedoch ist mit Budapest erreicht. Hier spürt man bis heute Glanz und Glorie der Habsburger-Monarchie. Wie auch in Wien finden sich hier noch die alten Kaffeehäuser: Eine Labsal und ein Augenschmaus für den unermüdlichen Radfahrer.

Highlights am Donau-Radweg –
Städtische und kulturelle Höhepunkte sind Ulm, Regensburg, Passau, Linz, Wien, Bratislava, Esztergom und Budapest.
Landschaftliche Höhepunkte sind der Naturpark Donautal, der Donaudurchbruch bei Kehlheim, das Kloster Weltenburg, Gäuboden, die Schlögener Schlinge und natürlich das UNESCO-Welterbe Wachau.

Strecken-Eigenschaften des Donauradwegs –
Der Donau-Radweg ist eine der beliebtesten Radrouten in Europa und als gut bis sehr gut zu bewerten, insbesondere die Teilstrecken durch Deutschland und Österreich. In Deutschland und Österreich fahren sie meistens auf kleinen Nebenstraßen und häufig auf eigenständigen Radwegen. Nur an wenigen Punkten ist mit mehr Verkehr zu rechnen und dann auch nicht für lange. Alle Wege sind gut befahrbar und größtenteils befestigt. Steigungen gibt es kaum, außer sie machen Abstecher ins Umland für besondere Sehenswürdigkeiten. Achten sie ggf. auf Hochwasserwarnungen, dann können Teile der Radroute gesperrt sein. Alternativrouten finden sich jedoch. Noch ein Hinweis: Der Streckenabschnitt Budapest – Schwarzes Meer ist nur erfahrenden Radreisenden anzuraten.